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Kreis Emmendingen - Emmendingen

17. Jul 2017 - 13:56 Uhr

Grundstücksmarktbericht 2016 von der Geschäftsstelle Gutachterausschuss vorgestellt – Informationen zur Arbeit des neu zusammengestellten Gutachterausschuss der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Emmendingen

Grundstücksmarktbericht 2016 von der Geschäftsstelle Gutachterausschuss vorgestellt:
Leiter der Geschäftsstelle Gutachterausschuss Hans-Georg Bury (links) mit dem Vorsitzenden des Gutachterausschusses Rolf Teske
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Seit Februar 2016 gibt es die Geschäftsstelle Gutachterausschuss in der Stadt Emmendingen, heute nun stellte sie ihren Grundstücksmarktbericht 2016 in einem Pressegespräch im Emmendinger Rathaus vor.

Hans-Georg Bury als Leiter der Geschäftsstelle und Rolf Teske als Vorsitzender des Gutachterausschusses gaben Informationen zum aktuellen Grundstücksmarktbericht und über die Arbeit des Gutachterausschusses der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft (VVG).

Im Marktbericht findet man unter anderem die Zahlen und Fakten für die Gemeinden Teningen, Freiamt, Malterdingen und Sexau. Diese Auswertungen sind auf 2016, bzw. 2015 reduziert, da weitere Auswertungen der damals noch selbstständigen Gutachter nicht vorliegen. Hier sind Abweichungen zu früheren Gutachten natürlich wahrscheinlich größer, da der Zeitraum zwischen den Gutachten größer ist. Für Emmendingen sind die Zahlenreihen ab dem Jahr 2010 dargestellt.

Die Anzahl der Kaufverträge wurde durch den Zusammenschluss der Gutachter nahezu verdoppelt. Das Volumen der Kaufpreise stieg von circa 85 Millionen auf circa 140 Millionen Euro. Waren in den vergangenen Jahren 300 bis 400 Verträge zu verzeichnen, liegen nun 650 Verträge vor.

„Wir hatten den Fall, der auch öffentlich für Interesse sorgte, dass über 4000 Euro/qm im Eigentumsbereich gezahlt wurde. Dies war allerdings ein Einzelfall, im Schnitt liegen die Preise bei 3700 bis 3800 Euro/qm,“ erläutert Hans-Georg Bury.

Bei den verkauften Grundstücken handelt es sich bei 65 % der Flächen um Wohnbauflächen. Der Anteil an verkauften Eigentumswohnungen lag 2016 bei 43 %. Weiterhin steigende Kaufpreise zwischen 6 und 9 % sind bei bebauten Grundstücken für Ein- und Zweifamilienhäuser festzustellen. Auch die Bodenpreise für unbebaute Grundstücke im Wohnbaubereich sind noch einmal je nach Lage zwischen 7 und 10 % gestiegen.

„Was eindeutig nicht stimmt ist, dass Freiburg die Lage unseres Wohnungsmarktes diktiert“, stellt Bury fest. Der Anteil der Käufer aus Freiburg sei auf nun ca. 14% zurückgegangen, die einheimischen Bürgerinnen und Bürger liegen als Käufer/Verkäufer bei 30 bis 45 %.

Die Bauträger in Emmendingen und Teningen sind mit rund 32 % als Verkäufer am Markt tätig. Bei den Gemeinden Malterdingen, Freiamt und Sexau (dort fehlen größere Bauprojekte im Geschosswohnungsbau) liegt der Anteil bei unter 10 %.

Insgesamt kann festgestellt werden, dass alle Verkäufergruppen höhere Preise erzielt haben. Diese Preissteigerung lässt sich allerdings nicht allein durch die Marktteilnehmer (Käufer) aus Freiburg nachweisen.

Der Gutachterausschuss für die Verwaltungsgemeinschaft Emmendingen, Teningen, Freiamt, Malterdingen und Sexau hat ein vielfältiges Aufgabengebiet. Es werden Bodenrichtwerte ermittelt, Verkehrswertgutachten erstellt, Kaufverträge ausgewertet, Beratungen durchgeführt. „Für die Auswertungen verschicken wir Fragebögen an die Vertragspartner, die erstaunlicherweise eine hohe Rücklaufquote haben“, freut sich auch Rolf Teske.

Die ermittelten Richtwerte dienen der Orientierung. Natürlich hänge der Einzelpreis immer noch an vielen anderen Faktoren. Liegt das Grundstück direkt an der Straße oder etwas davon entfernt, wie ist die Verkehrsanbindung – viele dieser Faktoren müssen berücksichtigt und bewertet werden, um den jeweils korrekten Grundstückswert zu ermitteln. „Unsere Auswertungen sind nicht immer leicht“, erzählt Bury. So beeinflusse der Verkauf eines Grundstückes, wo vielleicht zehn Interessenten aufgrund der Preishöhe abgesprungen sind aber einer den verlangten Preis zahlt, natürlich die Statistik.

Insgesamt liege der Gutachterausschuss allerdings mit seinen Schätzungen richtig. Früher habe das Finanzamt circa 90 % der Gutachten aufgrund fehlender Vergleichsdaten abgelehnt. Heute liege man bis zu 8 % im Gutachten richtig.

Der Gutachterausschuss hat viele Befürworter und in Baden-Württemberg soll die bestehende Gutachterausschussverordnung dahingehend geändert werden, dass die Ausschüsse nicht mehr zwingend bei einer Gemeinde eingerichtet werden müssen. Eine freiwillige interkommunale Zusammenarbeit soll angestrebt werden (gemeinsamer Gutachterausschuss nach dem Vorbild des Gutachterausschusses der VVG Emmendingen).

Die VVG Emmendingen Infos zum Gutachterausschuss unter
https://www.emmendingen.de/wirtschaft-bauen/gutachterausschuss/


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