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RegioTrends

Kreis Emmendingen - Waldkirch

16. Mai 2018 - 11:07 Uhr

„Was heißt hier behindert?“ - „Aktion Inklusion“ zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Mit Rollstuhl und Blindenstock hat eine achte Klasse des Geschwister-Scholl-Gymnasiums die Stadt erkundet.

Fotos: Esther Weber
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„Was heißt hier behindert?“ war der Titel einer Aktion des Behindertenbeauftragten des Landkreises Bruno Stratz, der Inklusionsbeauftragten der Städte Waldkirch und Emmendingen, Regina Fuchs und Johannes Baur. Anlass war der europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai. Eine achte Klasse des Geschwister-Scholl-Gymnasiums nahm das Angebot wahr und erlebte dabei, was es bedeutet, nicht gehen, schlecht oder auch nichts sehen zu können.

Holger Kranz, Geschäftsführer der „gGmbH zur Förderung des integrativen Sports“, wies die Schülerinnen und Schüler und deren Lehrer Julian Waninger in die fachgerechte Nutzung des Rollstuhls und des Blindenstocks ein. In Gruppen erkundeten die Jugendlichen dann Waldkirch aus dem Blickwinkel von Menschen mit Behinderungen. Drehen, rückwärtsfahren, Schwellen überfahren – es ist gar nicht so einfach, einen Rollstuhl zu bedienen. Plötzlich stellt ein Absatz von zwei Zentimetern ein Problem dar, mit einem Blindenstock den Weg zu ertasten, ist eine weitere Herausforderung. Kopfsteinpflaster ist dabei sowohl für die Fortbewegung im Rollstuhl als auch mit Blindenstock schwierig, im Laden war es an der Kasse so eng, dass die Hände schmerzhaft an der Wand streiften.

Auch dem Anprobieren von Kleidungsstücken waren im Rollstuhl sitzend Grenzen gesetzt. Eine Schülerin berichtete: „Ich bin zwar gut in das Modegeschäft hineingekommen, aber schon zwischen den Ständern und Regalen wurde es sehr eng. In der Umkleidekabine konnte ich gar nichts machen und musste rückwärts wieder rausfahren.“

Im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern betonte Bruno Stratz: „Eine Behinderung zu haben bedeutet nicht, dass man kein normales Leben haben kann.“ Er erzählte außerdem von seinen Kindern, seinem Berufsleben als Bauzeichner und dass er immer viel Sport gemacht hat, zum Beispiel Leichtathletik und Handbikefahren. Auf die Frage nach negativen Erlebnissen bemerkte Esther Weber, die die Geschäftsstelle des Behindertenbeauftragten leitet, dass es im direkten Kontakt mit Menschen selten negative Erlebnisse gebe. Sie betonte ebenfalls, dass eine Behinderung nicht heißt, ständig auf Sonderbehandlung angewiesen zu sein. Für sie war es als Jugendliche sehr wichtig, ihren Schulabschluss auf einer Regelschule machen zu können. In ihrer Freizeit war sie als Fechterin erfolgreich und gewann zahlreiche Preise.

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